Eiszeit
Stellen Sie bei eisigen Temperaturen die Thermostatventile in allen Räumen Ihres Hauses mindestens auf die Stufe 1 ein.
So vermeiden Sie, dass in einem ungeheizten Zimmer die Heizung einfriert. Die Folge wäre, dass das ganze System ausfällt oder gar die Leitungen platzen.
Kurzes Stoßlüften
Frischluft, ohne dabei unnötig Heizenergie zu verschwenden? Stoßlüftung heißt das Zauberwort!
Die Heizung herunter drehen und fünf Minuten die Fenster öffnen. Danach ist die Raumluft ausgetauscht und es kann wieder geheizt werden.
Schon im Herbst an den Winter denken
Richtiges Heizen beginnt bereits vor der Heizperiode durch gutes Entlüften der Heizkörper.
Denn ein Heizkörper, in dem zu viel Luft enthalten ist, ist ein Energiefresser.
Energie sparen durch Hocheffizienzpumpe
Ihre Heizungsanlage arbeitet noch mit einer 2- oder 3-stufige Heizungspumpe?
Auch wenn die Ventile geschlossen sind, pumpen diese immer mit der gleichen Leistungsaufnahme das heiße Wasser zu den Heizkörpern oder der Fußbodenheizung. Unnötige Stromkosten werden verursacht.
Eine neue Hocheffizienzpumpe merkt, am sich veränderten Differenzdruck im Rohrsystem, wenn einzelne Ventile abschalten und fährt die Leistung herunter. Dadurch lassen sich ca. 80% Stromkosten für die Pumpe einsparen.
Werden gleichzeitig die alten Thermostatventile gegen regelbare Ventile ausgetauscht, kann ein sogenannter "hydraulischer Abgleich" durchgeführt werden. Dabei wird der Durchfluss der Ventile dem Energiebedarf der Heizkörper in einzelnen Räumen angepasst. Es gelangt nur die tatsächlich benötigte Menge Wasser in den Heizkörper. Der Energieverbrauch wird gesenkt.
Wissenswertes über Thermostatregler
Achten Sie darauf, dass die Thermostatventile an Ihren Heizkörpern nicht von Gardinen oder von Möbeln verdeckt werden. Das Thermostatventil muss ungehindert von Raumluft umgeben sein, damit es genau arbeiten kann. Verdeckte Thermostatventile schalten zu früh ab. Der Raum bleibt kühl. Sie regeln die Heizung nach und verbrauchen dadurch mehr Energie.
Lässt sich ein Verdecken nicht verhindern oder liegt das Thermostatventil in einer Nische, ist ein Fernfühler hilfreich, der über ein Kapillarrohr die Wärmeausdehnung weitergibt.
Um die Lebensdauer der Ventile zu erhöhen, können außerhalb der Heizsaison alle Ventile auf maximalen Durchfluss gedreht werden. Damit werden die Stopfbuchsen im Ventilkörper entlastet und die Lebensdauer der Ventile wird verlängert.
Stürmische Zeiten
Draußen tobt der Sturm. Er rüttelt an allem was nicht niet-und nagelfest ist und „bläst und drückt“ in Ihren Schornstein. An solchen Tagen kann´s passieren, dass Ihre Heizung auf „Störung“ schaltet.
Unser Tipp: Oft reicht es, wenn Sie dann den „Störknopf“ betätigen – und Ihre Heizung arbeitet wieder zuverlässig.
Erfolgreiches Anfeuern
Anzündhilfen, klein gespaltenes Anmachholz und ausreichende Luftzufuhr sorgen schnell für große Hitzeentwicklung. So kann auf die heiße Glut mehr Brennstoff nachgelegt werden.
Unser Tipp: Die Luftzufuhr nie zu stark drosseln da sonst durch den Sauerstoffmangel Schadstoffe entstehen können.
(Links: www.fnr.de | Broschüre (Umweltbundesamt): www.uba.de)
Holzscheite oder Pellets
Sie wünschen sich die romantische Atmosphäre eines Kamin- oder Pelletofens? Sie möchten mit nachwachsenden Rohstoffen umwelt- und klimafreundlich heizen?
Entscheiden Sie sich zwischen Holzscheiten und Holzpellets als Brenngut: Weitere Ofen-Informationen unter „erneuerbare Energien“.
An den Schornsteinfeger denken
Nach der neuen BIMSCH (Bundes-Immissions-Schutzverordnung) wurde die Verantwortung für feuerungstechnische Anlagen auf die Hauseigentümer übertragen. Dies bedeutet für Sie dass die regelmäßige Kontrolle durch den Schornsteinfeger nicht mehr automatisch erfolgt, sondern von Ihnen in Auftrag gegeben werden muss.
Bei Nichtbeachtung droht Ihnen vom Gesetzgeber die Zahlung eines Bußgeldes.
Unser Tipp: Beauftragen Sie auch weiterhin vertrauensvoll Ihren zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister.
Moderne Thermostatregler einsetzen
Unser Tipp: Lassen Sie Ihre alten Thermostatregler an den Heizkörpern austauschen.
Ab einem Alter von ca 25 Jahren, z.B. vor 1988 installierter Thermostatregler, können beim Einsatz moderner Varianten, bis zu 7% der Energie eingespart werden. (Quelle: SHK PrifiExpress 3/11, Das Branchenblatt im SHK-Fachhandwerk – basierend auf einer Studie der TU Dresden).
Der Austausch ist technisch und finanziell nicht aufwendig. Amortisationszeiten von weniger als fünf Jahren sind möglich.
